Anwendungen von EUROFLEX® Produkten

Fallschutzplatten, Zubehör und Profile können für weit mehr als Kinderspielplätze verwendet werden!

Kinderspielplätze

Kindheit als Entwicklungsraum entsteht nie von selbst, sie muss von Eltern, Pädagogen und dem sozialen Umfeld sinnvoll gestaltet werden. Dabei kommt es entscheidend darauf an, wie die „Idee der Kindheit“ verstanden und qualitativ ausgefüllt wird. Kinder kommen als Individualitäten zur Welt, die sich mit ihren Begabungen, Neigungen, Interessen und auch Handicaps entwickeln und ihren eigenen Weg gehen wollen.

Dabei brauchen sie kompetente erwachsene Vorbilder, liebevolle und sichere Beziehungsverhältnisse und ihre eigene Entwicklungszeit. Im Spiel erfahren und erleben Kinder die Welt. Attraktive Spielflächen und Gräte-Landschaften fördern die kindliche Entwicklung. Der so genannte Fallschutz unter Spielplatzgeräten wird oft vernachlässigt. Er stellt im Falle eines Sturzes die letzte Möglichkeit dar, Verletzungen zu vermeiden. Nach Erfahrungen wird etwa jede dritte Sturzverletzung auf Spielplätzen durch mangelhaften Fallschutz mit verursacht.

Alle diesbezüglichen sicherheitsrelevanten Vorschriften sind in der DIN EN 1176-1:2017 geregelt.
Dieser Teil der EN 1176 legt die allgemeinen Sicherheitsanforderungen für standortgebundene öffentliche Spielplatzgeräte und Spielplatzböden fest. Zusätzliche Sicherheitsanforderungen für spezielle Spielplatzgeräte sind in nachfolgenden Teilen dieser Norm festgelegt.

Barrierefreiheit ist somit eine Grundvoraussetzung für Inklusion. Entsprechende Planungshinweise und Maßnahmen zur Sinnes- und Bewegungsförderung sind in DIN 18034, Spielplätze und Freiräume zum Spielen, Anforderungen für Planung, Bau und Betrieb, enthalten. Technische Anforderungen für öffentliche fest installierte Spielplatzgeräte zur Förderung von Nutzern mit besonderen Fähigkeiten sind in DIN 33942, Barrierefreie Spielplatzgeräte, enthalten.

Neben den sicherheitstechnischen Aspekten, sollte aber auch der reine Spielwert jedes Bodenmaterials berücksichtigt werden. Diesbezüglich bieten speziell die synthetischen stoßdämpfenden Bodenmaterialien ein breites Spektrum.
Je nach vorhandener Fallhöhe des Spielgerätes, kann ein entsprechendes Produkt in einer bestimmten Plattenstärke gewählt werden.
Die Bandbreite unterschiedlicher Qualitäten beginnt mit Standard Produkten aus recyceltem Gummigranulat mit farbigem Polyurethane gebunden, über diverse Design Platten mit verschiedenen Motiven wie Zahlen oder Smileys bis hin zur EPDM Platte, deren Oberflächenschicht aus einem neu produzierten EPDM Granulat besteht.

Diese Plattenqualität bietet eine weite Bandbreite an uni – oder mixed Farben in RAL- Abstufungen. Damit ist der Kreativität jedes Architekten kaum eine Grenze gesetzt. Synthetische Gummigranulat Platten bieten einen geprüften konstanten Fallschutz, da sie industriell mit konstanten Parametern gefertigt sind. Der Einsatz ist sowohl im Indoor- als auch im Outdoorbereich möglich. Die Verlegung und Reinigung ist einfach und ohne große Fachkenntnisse zu realisieren. Alle Produkte sind vom TÜV bzgl. der kritischen Fallhöhe nach DIN EN 1177:2008 (2018) geprüft und zertifiziert.

Freizeitparks

Der Lebensalltag ist immer mehr durch Bewegungsmangel und daraus resultierende gesundheitliche Beeinträchtigungen geprägt. Bewegung, Spiel und Sport bilden die zentralen Ansätze einer umfassenden menschlichen und gesellschaftlichen Entwicklungsförderung, indem sie nicht nur das körperliche Wohlbefinden und die psychische Stabilität steigern, sondern auch die Kommunikation und die soziale Integration intensivieren. Zu den wesentlichen Aufgaben und Zielsetzungen einer integrierten Stadt- und Sportentwicklung gehört es, das Leben in den Städten angenehm, abwechslungsreich, aktiv, begegnungsreich und erlebenswert zu machen. Im Wohnungsnahbereich müssen vor allem für weniger mobile Menschen (z. B. Kinder, Jugendliche, Mütter mit Kindern, Ältere und Behinderte) Treffpunkte, Spielorte, positive Erlebnisräume und Bewegungsmöglichkeiten liegen. Einerseits wird es auch in der Zukunft den organisierten Sport geben, darüber hinaus muss aber auch den neuen Trendsportarten und dem Bedürfnis der Sport Treibenden nach freien, unorganisierten sportlichen Betätigungen Rechnung getragen werden, da sanftes Training an frischer Luft die Lebensfreude und Vitalität steigert.

Wegen des immer eingeschränkteren finanziellen Handlungsspielraums der Kommunen ist Sparsamkeit geboten, und zwar nicht nur bei den Investitionen, sondern auch bei der Suche nach folgekostenarmen Betriebs- und Betreuungsformen.  Seit dem vergangenen Jahr ist europaweit die neue Norm DIN EN 16630:2015 „Standortgebundene Fitnessgeräte im Außenbereich“ in Kraft getreten.
Anlagen sollten ein sportwissenschaftlich fundiertes Konzept haben.

Diese neue Norm enthält sicherheitstechnische Festlegungen im Sinne des  Produktsicherheitsgesetzes (ProdSG). Sie legt allgemeine sicherheitstechnische Anforderungen an die Herstellung, Installation, Inspektion und Wartung von standortgebundenen Fitnessgeräten in Außenbereichen, die frei zugänglich sind, fest. Die Geräte sind für Jugendliche und Erwachsene oder Benutzer ab einer Körpergröße von mindestens 1.400 mm bestimmt, um die Fitness durch die Benutzung der Geräte zu fördern. Geräte nach dieser Norm sind keine Spielplatzgeräte für Kinder (Normenreihe EN 1176), stationäre Trainingsgeräte im Innenbereich (Normenreihe EN 957) oder frei zugängliche Multisportgeräte (EN 15312), auch wenn sie den Anforderungen jeder dieser Normen entsprechen.

Die Sicherheit der Benutzer wird aber nicht allein durch die Geräte sondern auch durch die entsprechend darunter und im Fallraum installierten Bodenmaterialien bestimmt.
Die KRAIBURG Relastec GmbH und Co. KG hat speziell für diesen Einsatzzweck unterschiedliche Produkt Quantitäten entwickelt, die wie z.B. die EPDM Mulch Platten natürlich Optik mit Standsicherheit und zertifizierten Fallschutzeigenschaften verbinden.
Diese wartungsarmen Bodenmaterialien wurden bereits erfolgreich im In- und Ausland in Verbindung mit den Fitnessgeräten installiert, und von den Benutzern begeistert angenommen.
Für eine spezielle Art von Freizeitparks, den „Sprayparks“ oder Wasserspielflächen, bieten wir unsere dafür entwickelte Aqua Platte, die geprüfte Eigenschaften bezgl. der Chlorbeständigkeit und dem Nassrutschverhalten aufweist.
Die breite Palette der EPDM Farben und Mixt Farben bieten eine dekorative Oberflächengestaltung auch in Kombination mit unseren Halbkugel oder Kugeln an.

Schulen und Kindergärten

Bildung braucht Bewegung
Gut geplante Bewegungsräume auf Pausenhöfen und Außenanlagen der Kindertagesstätten bilden eine wichtige Säule für sportliche Aktivitäten. Die Gliederung eines Schulhofes in verschiedene Nutzungsräume hat sich bewährt. Diese Nutzungsräume müssen nicht zwangsweise auf dem Schulhof gleich verteilt werden. Die Größe, Form und Topographie sowie die verwendeten Materialien hängen von der Nutzungsweise des jeweiligen Raumes ab. Zu beachten wären unter Umständen die interessen- und altersspezifischen Anforderungen und Wünsche, die sich im Rahmen von einem Beteiligungsverfahren in dem einen oder anderen Nutzungsraum ergeben.
Aus Entwicklungssicht ist zu empfehlen, im schulischen und außerschulischen Bereich für Heranwachsende, aber letztlich für viele Bevölkerungsgruppen nutzbare, attraktive Bewegungsangebote mit hohem Aufforderungscharakter bereitzustellen – als einen Aspekt eines gesunden und aktiven Lebensstils.

Ausreichende Bewegung beeinflusst damit entscheidend die gesamte Entwicklung eines Kindes, fördert Gesundheit und Vitalität, verhindert damit Fehlentwicklungen und fördert auch die geistige Entwicklung des Kindes. Bewegung hat einen wesentlichen Anteil an der Selbst- und Umwelterfahrung von Kindern und Jugendlichen.
Mit unseren unterschiedlichen Angeboten, ob das Zahlen Hüpfspiel, das Game Floor oder durch die Kombination unterschiedlicher Elemente wie Halbkugel, Kugel oder Würfel als Hüpf Parcours kann auf einfache Weise eine Option für die Bewegung geschaffen werden, die den Kindern genug Phantasie für eigene Spielideen lässt.

Outdoorfitness & Seniorenfitness

In Deutschland nehmen die durch Bewegungsmangel verursachten Krankheiten zu. Bereits bei Grundschulkindern werden koordinative und konditionelle Defizite festgestellt. Die Gründe sind vielschichtig:

  • Wir bewegen uns aufgrund der Technisierung des Arbeitsalltages zu wenig.
  • Wir verbringen zu viel Zeit vor dem Fernseher und Computer und sind zu bequem geworden.

Die Kommunen können die Motivation der Bürgerinnen und Bürger fördern, und sie können Bewegungsräume für die Menschen vor Ort schaffen. Beachtet werden muss dabei die demografische Entwicklung. Wir werden schon bald weniger Menschen sein, die aber zugleich älter sind.

Sport- und Bewegungsmöglichkeiten müssen wir für alle Generationen ermöglichen sowie erholungs- und gesundheitsfördernde Sportarten in den Vordergrund stellen. Zukünftig sollte der Bewegungspark für alle Generationen ebenso selbstverständlich sein, wie der Kinderspielplatz heute.  Aufgaben der Städte und Gemeinden dem Bewegungsmangel entgegenzuwirken:

  • Vereinen von zielgruppenspezifischen Maßnahmen „Für wen und für welchen Zweck“
  • Anlagen sollten ein sportwissenschaftlich fundiertes Konzept haben „Aktionen zur nachhaltigen Nutzung“
  • Standortauswahl in Kooperation mit Vereinen vor Ort „Wo und wie gut erreichbar“
  • Geräte und Bodenmaterialien sollten der DIN EN 16630:2015 „Standortgebundene Fitnessgeräte im Außenbereich“ entsprechenSanftes Training an der frischen Luft steigert Lebensfreude und Vitalität. Training aktiviert das Gehirn und wirkt positiv auf Psyche!

Klettern

Vielerorts wird vom Bewegungsfrust der Kinder und Jugendlichen gesprochen. Eine Alternative, wie die Motivation zu mehr Bewegung gesteigert werden kann, präsentieren wir Ihnen: Klettern!

Es erfordert keinen großen Aufwand, Klettermöglichkeiten zu schaffen. Klettern ist eine Bewegungsgrundform, die alle Kinder und Jugendliche mit Freude ausführen. Klettern ist einfaches „Entdecken“ von neuen sportlichen und psychischen Perspektiven oder Horizonten.

Was liegt näher als diese positiven Aspekte zu fördern?
Gerade in der Schule. Auf dem Schulhof, in Aulen und Turnhallen, eben überall, wo Kinder gegen Wände laufen. Die Angst vor Unfällen ist verständlich, aber meist unbegründet. Schließlich bedeutet Klettern nicht unbedingt nach oben, sondern kann auch zur Seite heißen. Sicherheit spielt erst ab einer Tritthöhe von 60 cm eine größere Rolle. Der Untergrund muss dann zumindest aus ungebundenem Boden (z.B. Rasen) sein. Ab 1,5m Tritthöhe muss der Boden stoßdämpfende Eigenschaften besitzen, und ab 2m darf nur noch mit Seil geklettert werden. EUROFLEX® Fallschutzplatten dämpfen dann den freiwilligen oder unfreiwilligen Sturz sicher. Zudem werden Euphorie und Übereifer schnell beim Klettern bestraft. Daher neigen Kinder und Jugendliche erfahrungsgemäß an einer Kletterwand zu verantwortungs- und respektvoller Aktivität.

Sportplätze

Ballspiele in der Gruppe sind für trainierte, gesunde Menschen ein mit vielseitigen Bewegungen, Kraft und Ausdauerleistung verbundener Spaß. Allerdings besteht durch die Schnelligkeit der Spiele und ihren Wettkampfcharakter eine kaum zu kontrollierende Verletzungsgefahr.

Um dieser entgegen zu wirken, sollten eine Reihe von wichtigen Aspekten beachtet werden. Der Untergrund muss unter einer Reihe von Faktoren betrachtet werden. Festigkeit, Neigung und Oberflächenstruktur. Die Festigkeit ist einerseits relevant für alle Ballspiele, bei denen es auf die Absprung- und Prelleigenschaften des Balles ankommt. Ein sehr weicher Untergrund führt beispielsweise dazu, dass ein Ball weniger stark abspringt, was beispielsweise Basketball- oder Tennisvarianten beeinflusst.

Der andere spielrelevante Aspekt betrifft die Dämpfungseigenschaften des Bodens. Dies ist im Hinblick auf Verletzungsprophylaxe wichtig, da weicher Untergrund die auftretenden Kräfte bei der Landung und beim Fallen dämpfen und Verletzungen vermeiden kann.
Aus sicherheitsrelevanten Aspekten ist weiterhin die Rutschfestigkeit der Oberflächen zu beachten, welche gerade bei Nässe sehr leicht zu Unfällen mit Verletzungsfolgen führen kann.

Die EUROFLEX® Ballspielplatten verfügen nicht nur über eine, vom TÜV SÜD zertifizierte Fallhöhe nach der 1177:2008 und GS Zeichen, sondern sie entsprechen den höchsten Ansprüchen für Sportplätze geprüft nach DIN V 18035-6.
Damit bieten die EUROFLEX® Ballspielplatten eine attraktive Alternative zu den Ortseinbau Kunststoffflächen. Die hervorragenden Eigenschaften der Ballreflexion wurden nach DIN V 18032-2 geprüft.  Der hohe Verdichtungsgrad spiegelt sich in der sehr guten Abriebsfestigkeit wieder.

In Kombination mit den hohen elastischen Eigenschaften gewährleiten die EUROFLEX® Ballspielplatten ein bänder- und gelenkschonendes Spielen.
Die geprüfte Schallreduzierung um 23dB(A) vermindert die Lärmbelästigung für Anwohner. Die Oberfläche ist leicht zu linieren, Spielfeldmarkierungen für sämtliche Sportarten sind somit möglich.

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EUROFLEX® Kugeln und Halbkugeln