Messung der Fallhöhe

Die Notwendigkeit für den Einsatz stoßdämpfender Bodensysteme ergibt sich aus den Bestimmungen der DIN EN 1177:2008.
Danach sind ab einer freien Fallhöhe von mehr als 60 cm stoßdämpfende Böden verbindlich vorgeschrieben.

Die Eignung von Fallschutzplatten aus gebundenem, dauerelastischem Recycling-Gummigranulat wird durch ein Prüfzertifkat belegt. Der Nachweis der Stoßdämpfung erfolgt dabei nach der sogenannten HIC-Methode. HIC steht für Head Injury Criterion und ist eine international verwendete Kenngröße für den Schweregrad von Kopfverletzungen. Bei Fallschutzmaterialen auf Kinderspielplätzen wird ein HIC-Wert von 1000 als Obergrenze verwendet. Diese Obergrenze soll sicherstellen, dass bei Stürzen fast keine Kopfverletzungen mit dauerhaften Schäden zu erwarten sind. Deshalb gilt: Je niederiger der HIC-Wert, desto besser ist der Kopf des Kindes geschützt.

 

Messung der Fallhöhe - Diagramm

Die Ermittlung der kritischen Fallhöhe erfolgt durch eine genau vorgeschriebene Versuchsanordnung und besteht aus einer Serie von 9 Fallversuchen, bei denen 4 ansteigende Fallhöhen untersucht werden. Die kritische Fallhöhe wird bestimmt als die niedrigste Fallhöhe, die einen HIC Wert von 1000 erzeugt.

Alle EUROFLEX® Fallschutzplatten werden auf ihren HIC-Wert nach DIN EN 1177:2008 geprüft. Zudem sind sie nach ASTM-F-1292:2009 geprüft.

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